DWQA FragenKategorie: Kritische SituationSandstrahlung: schützt man uns?
MieterIN Bei WBMMieterIN bei WBM Mitarbeiter fragte vor 6 Jahren

WBM kündigt überraschend an, dass die Fassade auch gesandstrahlt wird!

Schon der Feinstaub, aus dem enorme Verkehrsaufkommen der Leibziger Straße, zieht durch die Fugen der alten Fenster und Balkontüren. Wenn nun mit Hochdruck die Fassade gesandstrahlt wird, ist erfahrungsgemäß mit zusätzlichem Eindringen von Staub zu rechnen, auch wenn heute moderne Verfahren angewendet werden.

Wie gedenkt die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) bzw. deren SPP-PPC Baubetreuung uns Mieter bzw. unser Mobiliar vor Schäden durch die Sandstrahlung zu schützen? Werden die Fensterfugen z. B. von außen verklebt?

1 Antworten
Fa. SPP-PPCFa. SPP-PPC antwortete vor 6 Jahren
Die Fassadenreinigung erfolgt nicht mit Sandstrahlung. Hier lag leider eine Fehlinformation der ausführenden Firma vor. Bevor mit den Fassadenreinigungen begonnen wird, werden Wände, Balkondecken und -fußböden mit einem Kärcher gereinigt. Es kommt zu keiner zusätzlichen Belastung in den Wohnungen.
Der Mieterbeirat
antwortete vor 6 Jahren

Sintflut mit Ansage!

Danke Mieter, Sie hatten es im Vorfeld befürchtet und auf Grund Ihrer Facherfahrung deutlich vor Schadensfällen gewarnt!

Fassadenarbeiten – Wie dem Mieterbeirat Berlin-Spittelmarkt von der SPP-PPC (Baubetreuung) gemeldet wurde, “würde es zu keiner weiteren Belastung durch die Fassadenreiningung in den Wohnungen kommen”. Schutzmaßnahmen wurden daher wohl auch keine angebracht. Es erfolgte lediglich eine knappe E-Mail-Aufforderung (die der MBR nur kurzfristig weiterleiten konnte), dass Fenster geschlossen zu halten sind.

Leider wird der MBR in seiner positiven Einflussnahme auf das MOD/INST-Vorhaben von der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte seit geraumer Zeit fast völlig ignoriert, so dass es nun im 3. OG der Wallstraße 4 zum ersten und sogleich großen Wassereinbruch bzw. -schaden durch die Kärcherarbeiten an der Fassade gekommen ist.

Mal kurz sinniert: Lt. Wikipedia entwickelte sich das deutsche Wort „Sintflut“, die „immerwährende Überschwemmung“, aus der germanische Vorsilbe sin- (bedeutet „immerwährend, andauernd, umfassend“). Es hat also nichts mit dem Wort „Sünde“ zu tun. Die Umdeutung, seit dem 13. Jahrhundert volksetymologisch zu „Sünd-“ und somit zum Begriff „Sündflut“ wäre allerdings wohl doch berechtigt…

Daher: der Mieterbeirat drängt hiermit erneut auf mehr Schutz und Rücksichtnahme im Mieterinteresse!

Thomas J. JandkeJandke
Mitarbeiter antwortete vor 6 Jahren

Dass entschäft die Situation nicht wirklich: Denn auch der Hochdruck vom Kärcher läßt befürchten, dass Wassernebel durch die Fenster drückt. Vielleicht verteilt die WBM / SPP-PPC zumindest sicherheitshalber Malerfolien zur Abdeckung der Möbel?!