Achtung: Paket-Betrüger !!!

Dringende Warnung: Der Mieterbeirat ist durch mehrere MieterInnen informiert worden, dass offensichtlich in unserem Wohnobjekt mehrere Paketbetrugsversuche erfolgt sind.

Danach wurden von offensichtlichen Betrügern Bestellungen unter dem Namen von MieterInnen unseres Wohnobjektes, die tagsüber oft nicht zuhause sind, ausgelöst. Diese Pakete werden durch den Paketboten dann erfahrungsgemäß oft bei hilfsbereiten NachbarInnen abgegeben. Für die auf den Paketen stehenden angeblichen BestellerInnen werden von den Postboten dann üblicherweise meist öffentliche Aushänge gemacht, dass sie ihre Pakete bei Nachbar XXX abholen können.

Das nutzen die Betrüger aus, um sich als Beauftragte des Empfängers auszugeben und die Pakete „im Auftrage von XXX“ in Empfang zu nehmen.

Bei nicht erfolgten Aushängen an die angeblichen BestellerInnen erfolgen durch die Betrüger auch Testanfragen bei Nachbarn, ob das Paket für Herrn/Frau XXX bei ihnen abgegeben worden sei. Sie hätten deren Auftrag, das Paket entgegen zu nehmen.

Ausweis zeigen lassen

Der Mieterbeirat empfiehlt allen MieterInnen, nur Pakete für ihnen bekannte Nachbarinnen und Nachbarn entgegen zu nehmen und diesen persönlich auszuhändigen. Soll das Paket von einem Ihnen nicht bekannten Beauftragten abgeholt werden, empfiehlt der Mieterbeirat, sich den Ausweis zeigen zu lassen und sich die Personendaten aufzuschreiben. Damit können Sie sich gegen mögliche spätere Schadensersatzansprüche absichern.

Zu Ihren Fragen steht Ihnen der Mieterbeirat in seiner Sprechstunde am 26.09.2019, 17.00 – 18.00 Uhr, im Mieterraum Seydelstr.29 (Zugang von der Straßenseite) zur Verfügung.

1. Treffen der Nachbarn bei Kaffee & Kuchen

© MBR Plakat – 1. Treffen der Nachbarn bei Kaffee & Kuchen

Der 1. September 2019 konnte inzwischen als Termin für unser geplantes Hoffest festgeschrieben werden, zu dem alle Mieter herzlich eingeladen sind. Das Fest wird auf dem Innenhof unserer Spittelmarktumrundung stattfinden. Geplant ist es von 13:00 bis 17:00 Uhr.

Da in den vergangenen Monaten viele MieterInnen neu zugezogen sind, bietet das Hoffest eine gute Gelegenheit, alte Bekanntschaften zu vertiefen und neue zu schließen.

Bei Musik, Kaffee und Kuchen können wir uns näherkommen, interessante Gedanken und Ideen austauschen und vielleicht auch Mitinteresssenten treffen für das Zusammenfinden von künftigen Interessengruppen und Gesprächsrunden für junge und ältere MieterInnen. Dazu steht allen unser Mieterraum zur Verfügung. Und gemeinsam mit der SONA Mutter/Vater Kind Einrichtung (Mieter in unserem Wohnobjekt) werden wir auch für die Kinder schöne Erlebnisse schaffen.

Mitwirken erbeten!

Für Fragen aller Art und Gespräche stehen Ihnen die Mitglieder des Mieterbeirates Walter Neumann, Mathias Timmann, Monika Nixdorf, Özkan Kazan und Thomas Jandtke gerne zur Verfügung. Vielleich finden Sie auch dabei ein Interesse daran, im Mieterbeirat zur Vertretung der Mieterinteressen mitzuwirken.

Da wir auch den Fahrwegteil für die Gestaltung des Hoffestes eingeplant haben (u. a. Malwettbewerb für die Kinder), bitten wir die Autobesitzer herzlich für die Zeit des Hoffestes ihre Autos auf der Straße zu parken.

Liebe Mitmieterinnen und Mitmieter
Wenn Sie Mitmacher, Ideengeber oder Helfer sein wollen, melden Sie sich bitte noch kurzfristig bei Frau Nixdorf und Herrn Neumann über:

  • die Emailadresse MBRSpittelmarkt@arcor.de,
  • den Briefkasten des Mieterbeirates in der Seydelstraße 36 oder
  • sprechen Sie uns direkt an.

Mieterverein begrüßt Senatsbeschluss und unterstützt den Landes-Mietendeckel

Der Berliner Senat hat auf die starke, unkontrollierte Steigerung der Mieten reagiert und will mit der Verabschiedung eines Landesmietengesetzes eine Deckelung der Mieten erreichen. 
Dazu hier die Meinung des Berliner Mietervereins; der Mieterbeirat berichtet aus dessen Pressemitteilung Nr. 25/2019

„Der Berliner Senat hat Mut bewiesen, weil mit einem öffentlich-rechtlichen Landesmietengesetz, das Vorrang vor dem zivilrechtlichen Schutz des BGB haben wird, in der Republik Neuland beschritten wird“, so der Geschäftsführers des Berliner Mietervereins, Reiner Wild. Dass die Landesregierung sich für diesen Weg entschieden hat, ist vor allem auf völlig unzureichende Maßnahmen der Bundesregierung im Mieterschutz und bei der Stärkung des sozialen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbaus zu tun. Die Bundesregierung war auch wegen der Eigentümerlobby weder bereit, die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen von 15 % in drei Jahren deutlich abzusenken noch die Mietpreisbremse bei Wiedervermietung wirklich scharf zu stellen.
„Eine öffentlich-rechtliche Mietenkappung wird den Mieterschutz deutlich stärken“, so Wild, „denn zukünftig werden Mieter bei Forderungen der Vermieter den Staat in ihrem Rücken wissen.“

Mieterverein begrüßt Senatsbeschluss und unterstützt den Landes-Mietendeckel

Nach anfänglichen Streitigkeiten wird der Mietendeckel auch die Justiz entlasten.
Der Mieterverein plädiert im Rahmen des Landesgesetzes für einen wohnungswirtschaftlich begründeten Mietendeckel in Form einer Höchstwerttabelle. Das ist aus unserer Sicht gerichtsfester und auch gerechter, weil Vermieter, die sich bislang mit ihren Mieten am Gemeinwohl orientierten, nicht bestraft würden. Sie alle auf die Härtefallregelung zu verweisen, sei nicht erforderlich.
Der Mieterverein registriert in seinen Beratungsstellen seit einigen Tagen eine Flut von Anfragen zu Mieterhöhungen. Nach dem Erscheinen eines Mietspiegels ist dies zwar regelmäßig so, aber die Ankündigung, dass der Senatsbeschluss von heute auch der Stichtag sei, ab dem eingehende Mieterhöhungen dann dem neuen Landesgesetz unterfallen, wenn es in Kraft getreten ist, hat sicher für zusätzliche Mieterhöhungen gesorgt.

Mieter sollten die aktuellen Mieterhöhungen ruhig und sorgfältig prüfen. Dafür stehen    mindestens zwei Monate zur Verfügung. Vereinzelt versuchen Vermieter Druck auf eine schnelle Entscheidung auszuüben. Das kann getrost zurückgewiesen werden. Mieter und der Mieterverein prüfen die Mieterhöhung ganz normal nach altem Recht. Muss ein Mieter danach eine höhere Miete zahlen, muss er das zunächst auch erfüllen. Eine Vorbehaltszahlung ist nicht erforderlich. Denn wenn das Landesmietengesetz in Kraft tritt, wird für den Mieter ein Rückforderungsanspruch von Gesetzes wegen bestehen.

Taubenproblem

Taubenproblem

Tauben gelten als „Ratten der Lüfte“, denn sie übertragen Krankheiten. In vielen Großstädten sind Tauben zur Plage geworden.

Auf unseren Balkonen lassen sie sich gern nieder und richten sich dort häuslich ein. Das Problem: die gefiederten Nervensägen benutzen diese gleichzeitig als Toiletten und ihre Hinterlassenschaften greifen das Bauwerk an. Und zudem übertragen sie zahlreiche Krankheiten.

Nervige Besucher vom Balkon vertreiben

Die Gewohnheitstiere nisten gern an angestammten Plätzen. Vertreiben Sie sie also rechtzeitig von Ihrem Balkon, damit die Tauben nicht immer zahlreicher werden. Sie haben folgende Möglichkeiten Tauben den Aufenthalt auf dem Balkon zu vermiesen:

  • spannen Sie Katzennetze, diese sorgen dafür, die ungebetenen Gäste fernzuhalten,
  • 
basteln Sie ein Mobile aus CDs mit ein paar Glöckchen dran, Tauben können glitzernde Gegenstände nicht leiden, das Klingeln behagt ihnen ganz und gar nicht,
  • stellen Sie Plastikeulen und Plastikkrähen auf – diese wirken auf Tauben abschreckend,
  • Spikes auf der Balkonbrüstung machen es dem Federvieh zusätzlich unbequem,
  • die Vögel niemals füttern sowie keine Essensreste liegen lassen.

Es haben sich wieder Mieterinnen und Mieter an den Mieterbeirat gewandt und sich über eine ständige Belastung durch Tauben auf ihren Balkons sowie über die Fütterung der Tauben durch Mieter beklagt.

Im Interesse der Mieterinnen und Mieter bitten wir daher darum, dass alle Mieter auch aus Rücksicht auf alle anderen Mitbewohner die Fütterung von Tauben unterlassen.

MBR Jahresbericht 2018

Was war „gut“, was könnte „besser“ werden – Ihr Mieterbeirat Berlin-Spittelmarkt berichtet…

Auch das Jahr 2018 war für uns ein intensives und arbeitsreiches Jahr – Bericht des Mieterbeirates Berlin-Spittelmarkt zu dessen Aktivitäten in 2018.

Liebe Mitmieterinnen und Mitmieter,

Durch die Arbeiten im Nachbarobjekt Bank und die Sperrungen auf der Wallstraße setzte sich die Belastung der Mieter durch Bauarbeiten und die Verkehrslage auf der Wallstraße auch 2018 ein weiteres Jahr fort. Trotz mehrfacher Intervention und Beschwerden des Mieterbeirates (MBR) gegenüber der Bauleitung und der zuständigen Stadträtin gab es immer wieder stärkere und z.T. unnötige Belastungen für „uns“ Mieter und Mieterinnen.



Ein Ärgernis blieb auch die Situation auf dem Müllplatz, wo immer wieder durch die ungenehmigte Ablage von Sperrmüll durch Mieterinnen auch finanzielle Belastungen für alle Mieter auftraten. Durch die nicht erfolgte Zusammenlegung von Kartons waren die Papiercontainer immer wieder schnell voll. Der MBR prüft z. Zt., ob zusätzliche Müllcontainer erforderlich sind.

Auch die Klagen von Mietern über die ungenehmigte Ablage des Gewerbemüll durch die Gaststätte in die Mietercontainer nahmen trotz mehrfacher Beschwerde des MBR in der WBM nicht ab. Das betrifft auch das ständige, nicht genehmigte Parken u. a. von Mitarbeitern der Gaststätte auf dem Hof. Wir erwarten, dass die WBM 2019 konsequenter dagegen vorgehen wird.

Das angedachte Hoffest konnte durch mangelndes Interesse der angesprochenen Mieter nicht stattfinden. Wir werden daher für 2019 einen weiteren Versuch zur Durchführung unternehmen und erwarten dafür eine stärkere Beteiligung der Mieter.

Das betrifft auch die beabsichtigte Aufstellung von Hochbeeten im Grünbereich, die durch die angeordnete und notwendige, aber noch offenstehende Fällung der Pappel verschoben werden musste.



Erfolgreich führte, in Abstimmung mit dem MBR, die Mutter/Vater/Kind-Einrichtung SONA ein Kinderfest auf dem Hof durch, zu der auch die „Mieterkinder“ eingeladen waren. Wir hoffen, dass diese Veranstaltung zu einer regelmäßigen guten Tradition wird.

Seitens der Mieter wurde das Angebot des MBR zur Nutzung des Mieterraumes Seydelstraße 29 für vielfältige Veranstaltungen der Mieter noch zu wenig genutzt. Das betrifft z.B. auch das Angebot des MBR zu Jahresendtreffen der Mieter der einzelnen Aufgänge, was nur von der Wallstr. 4 genutzt wurde. Das ist umso bedauerlicher, da in den letzten Jahren viele neue Mieter im Quartier zugezogen sind.

Wie bekannt, finden jeden Monat am letzten Mittwoch um 18.00 Uhr im Mieterraum die planmäßige Beratung des MBR und seine Sprechstunde für Sie, „unsere“ Mieter und Mieterinnen statt.

Da seit langem ein kritischer Austausch von Mietern zu Problemen von Mietern bei „Hofgesprächen“ erfolgt, sehen wir die Nutzung der Sprechstunde durch die Mieter weiterhin als ausbaufähig an. 
Wir bieten u. a. auch den neu zugezogenen Mietern die Möglichkeit an, über die  … weiterlesen

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