Plötzlich Feuerwehr vorm Haus – Großeinsatz

Großeinsatz der Berliner Feuerwehr am Spittelmarkt, Foto: JANDKE

…steht die Feuerwehr plötzlich vorm Fenster und düst hoch in den 8. Stock (c) JANDKE

Dachstuhlbrand. Großeinsatz der Berliner Feuerwehr am Spittelmarkt

Berlin-Mitte – Heute, am frühen Montagabend, ist uns Bewohnern der Wallstraße der Schreck so richtig in die Glieder gefahren, und doch gab es auch ein starkes Zeichen: Wenn es in unserem Hochhaus mal ernsthaft brennen sollte, die Feuerwehr in Berlin-Mitte, die Mannschaft „URBAN“ ist richtig fit!

Alarm, Dachstuhl des Nachbarhauses brennt.

Bereits jahrelang nerven uns die Umbauarbeiten des Bürokomplexes, der Dauerbaustelle von nebenan. Massiver Lärm durch die Entkernung und die neue Tiefgarage, großflächige Sperrung des Gehweges und der knappen Anwohnerparkplätze, Einrüstung auf unserem Hof (Kinderspielplatz), Straßenumleitung wegen Kranaufbau, Kranabbau, nochmal Kranaufbau wieder Kranabbau usw. Und nun auch das noch, Brand.

Nach Meldung der Feuerwehr brannten Teile der Konstruktion und Dachhaut auf einer Fläche von ca. 100 QM. Eine Brandursache wurde nicht angegeben.

Was den Einsatz der Feuerwehr angeht, musste diese gleich richtig, in „Vollbesetzung“ anrollen. Schließlich leben wir hier in einem Hochhausblock mit 300 Wohneinheiten und die Ausgangslage war nicht eindeutig. Kurz durchgezählt, inkl. Reservekräfte im Hintergrund: 7 Löschzüge, 2 Drehleiterwagen, 2 Rettungswagen, Technischer Support und extra eine mobile Einsatzleitzentrale sowie einiges mehr. Plus Polizei, die weiträumig sperrte. Die Medien Abendschau und Morgenpost berichten von 50 Feuerwehrleuten.

Danke, an alle Einsatzkräfte

Der Zugang zum Dach des Nachbarhauses erfolgte sowohl von den Drehleitern, allerdings auch direkt von der Wallstraße 5. Das Übergreifen der Flammen auf unser Gebäude musste und konnte vermieden werden. Gelöscht wurde mit Schaum, erfolgreich, aber leider mit Sachschaden für eine Wohnung aus unserem Block. Glück im Unglück, alle unsere Anwohner sowie Haustiere wurden „nur“ heftig erschreckt.

Ein großes Kompliment an alle Einsatzkräfte. Es zeigte sich wie professionell die Mannschaften trainiert sind. Das gibt Bewohnern eines City-Hochhauses ein gutes Gefühl der Sicherheit – Danke.

(c) JANDKE – Fotoanfragen über den Mieterbeirat Berlin-Spittelmarkt

Erste gemeinsame Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte

Regula Lüsche "eröffnet" die Erste gemeinsame Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte

Der Dank geht an „Sie“, Staatssekretärin Regula Lüsche – Foto: arts4PR / JANDKE

BERLIN – Erste gemeinsame Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte

Die Stadt hat ca. 300.000 landeseigene Wohnungen im Bestand. Am 9. November sind die Mieterräte und Mieterbeiräte zu einer Konferenz zusammen­gekommen, um über Partizipationsmöglichkeiten und stärkere gemeinsame Vernet­zung zu beraten. Das Ziel der Konferenz mit ca. 140 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Stärkung der Mietermitbestimmung in den landeseigenen Unternehmen.

Staatssekretärin / Senatsbaudirektorin Regula Lüscher führte in ihrer Begrüßungsrede den Bogen vom „dringenden Bedarf“ an neuen Wohnungen über „bezahlbare Mieten“ hin zur … weiterlesen

MieterEcho, Ausg. Okt. ’17

MieterEcho, Ausgabe Oktober 2017

Hintergründe zu Degewo, Gesobau, Gewobag, Howoge, Stadt und Land, WBM – Berlins landeseigene Wohnungsbaugesellschaften

Der Mieterbeirat Berlin-Spittelmarkt verweist heute auf die aktuelle Ausgabe vom MieterEcho u. a. mit folgenden Themen:

Neubauziele fast schon Makulatur

Keine Macht den Mieterräten?
Mangelndes Mitbestimmungsrecht und fehlende politische Unterstützung

Wer das Sagen hat
Degewo & Co – wer die sechs landeseigenen Berliner Wohnungsbaugesellschaften steuert, lenkt und kontrolliert

Kein Geld und keine Kompetenzen
Die Anstalt öffentlichen Rechts für die Berliner Wohnraumversorgung ist wenig mehr als eine wohnungspolitische Spielwiese

und vieles mehr…

Links:
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Post vom Ordnungsamt…

…wir haben vom Ordnungsamt eine erste Reaktion auf unsere Anfrage zu Problemen der Verkehrssicherheit in der Wallstraße (Bauobjekt Bank im Nebengebäude und Fahrradweg/Aufzug U-Bahnhof Spittelmarkt) erhalten.

Ihre MieterMeinung ist gefragt

Zur Vorbereitung unseres folgenden Gespräches mit dem Ordnungsamt bitten wir alle Mieterinnen und Mieter, die Erfahrungen mit und Hinweise zu den genannten Problemen haben, um ihre Mitarbeit und Information dazu an den Mieterbeirat (Anruf, Ansprechen, E-Mail oder kurzen schriftlichen Hinweis in den Briefkasten des Mieterbeirates vor der Wallstraße 36).

Falls Sie weitere Fragen an das Ordnungsamt haben, können wir gerne den bevorstehenden Kontakt zum Ordnungsamt nutzen, um auch diese Fragen zu Ihrer Unterstützung anzusprechen…

Antwort vom Ordnungsamt zum Problem "Verkehrssicherheit"

Antwort vom Ordnungsamt zum Problem „Verkehrssicherheit“

Offener Brief an Stadträtin Weissler,

Sehr geehrte Frau Stadträtin Weissler,

der Mieterbeirat Berlin-Spittelmarkt wendet sich an Sie mit der Bitte um Unterstützung bei der Lösung folgender Probleme:

Die Mieter am Spittelmarkt (Wallstraße 1 bis 8 und Seydelstraße 29 bis 37) stehen seit mehreren Jahren unter einer starken Dauerbelastung. Das heißt konkret:

  • 2014 bis 2016 tiefgreifende Modernisierung (entfernen und Neueinbau der Bäder, Erneuerung und 2m Beton-Absenkung der Fahrstühle auf Straßenniveau, Auswechslung der Wasserversorgung und Heizungsinstallation, umfassende Dämmung, Hofumbau und anderes mehr),
  • 2015 bis 2017 Tunnelöffnung und Tunnelsanierung der U-Bahn in der Wallstraße 1 bis 8 und der Seydelstraße 36 bis 37,
  • 2016 bis 2018  tiefgreifender Umbau des Nachbargebäudes in der Wallstraße (jetzt Bank, dritter grundsätzlicher Umbau seit 1990 – nach jedem neuen Verkauf).

Das bedeutet: 4 Jahre Dauerbelastung mit starker Schmutzbelastung, Lärm und deutlich eingeschränkter Lebens- und Wohnqualität für die Anwohner.

Dazu kommen aktuell bestehende Belastungen, zu denen wir um Ihre Unterstützung bitten. Das sind

  1. die aus unserer Sicht dringend erforderliche Überarbeitung der bestehenden Konzeption des Fahrradweges (Verlauf von der Seydelstraße über den Fußweg der Wallstraße 1 bis 2 bis zur Straßenanbindung vor der Wallstraße 2.
  2. die Straßensperrung  und -gestaltung vor der Baustelle  Nachbarhaus der Wallstr. 5 (Bankgebäude).

Zu 1.
Der Radweg durchquert auf dem Fußgängerweg ab der Seydelstraße direkt den von Fußgängern stark benutzten Zugang zum U-Bahnhof Spittelmarkt. Es kommt hier fast ständig zu komplizierten Situationen, da der Verkehrsverlauf sowohl für die Fußgänger als auch für die Radfahrer nur beschränkt zu überschauen ist. Da außerdem, die meisten Radfahrer mit einer unangemessen hohen Geschwindigkeit diesen Radweg nutzen, sind ständige Probleme vorprogrammiert.

Der zweite neuralgische Punkt betrifft den Teil dieses Radweges vor der Wallstraße 2. An diesem Punkt führt der Radweg direkt neben dem Ausgang des Fahrstuhls zur U-Bahnstation vorbei. Aussteigende U-Bahnnutzer müssen um den Aufzug herum nach links abbiegen, haben dabei aber keinerlei Sichtmöglichkeit auf die von der Wallstraße kommenden Radfahrer, so dass fast täglich gefährliche Situationen auftreten. Da viele Mütter mit Kleinkindern (oftmals mit Kinderwagen und einem … weiterlesen

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